Autor Thema: Quo vadis, Halle?  (Gelesen 7717 mal)

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Offline socialmediamann

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #30 am: 20. Juli 2016, 19:30:39 »
@ socialmediamann: Stell die Frage doch mal anders herum. Wenn die Stadt Köln erklärt (L. Wingerath von den Kölner Sportstätten, ein Herr vom Kulturamt der Stadt und vor einiger Zeit auch der damalige OB Roters), dass in Köln eine mittelgroße Halle fehlt, muss doch unabhängig vom Privatunternehmen RheinStars Köln ein Bedarf vorhanden sein. Jetzt wäre mit den RheinStars ein Ankermieter vorhanden, der dringend eine solche Halle benötigt und hoffentlich/wahrscheinlich schon vor deren Fertigstellung in bestenfalls 4 - 5 Jahren in der BBL spielt. Schon ohne Playoff- und internationale Spiele nutzt ein BBL-Verein "seine" Halle vermutlich an mehr als 20 Tagen im Jahr. Ist der darüber hinaus gemeldete Bedarf  tatsächlich vorhanden, sehe ich die Stadt Köln in einer sehr guten Position.

Ich sehe hier keine Frage ;) Das ist ja schon eine Auslastung von 5,5% - damit kriegt man Investoren bestimmt begeistert. Nein, ohne Scheiss: Es ist schön, dass die Sportstätten GmbH und das Kulturamt jetzt feststellen, dass eine solche Halle fehlt - aber ich frage mich für wen? Mir ist nicht bekannt, dass es eine große Tischtennis Euphorie in Köln gibt - oder Handball oder Volleyball? Natürlich kann man mit dem Henne / Ei Problem argumentieren aber ich sehe außer den RheinStars keinerlei ambitioniertes Sport-Projekt, was zumindest mal den Anfang gemacht hat, um in zwei oder drei Jahren Bedarf für eine solche Halle zu haben.

Bei der heutigen Wirtschaftslage suchen viele Großunternehmen (Versicherungen, Banken, Baufirmen usw.) händeringend Möglichkeiten, ihr Kapital gewinnbringend anzulegen. Die Stadt muss meiner Meinung nach klären was gebraucht wird und was sie unterstützend beisteuern kann (Planung/Genehmigung, Grundstückssuche oder Verkauf eines städt. Grundstücks und Anschluss an den ÖPNV). Wenn sich alles halbwegs rechnet sollten sich Investoren finden lassen, die eine Halle finanzieren.

Die RheinStars Basketball GmbH kann doch auch mit den Versicherungen, Banken, Baufirmen usw. ein solches Projekt stemmen und "nur" bei der Stadt um Mithilfe beim Thema Gelände & Anbindung bitten? Da ist man aber in einer strategischen Zwickmühle weil man sich den wichtigen Partner LANXESS arena warmhalten möchte bzw. muss - was im Moment auch absolut wichtig ist, weil man sonst komplett ohne Halle wäre. Soweit ich weiß, hat die LANXESS arena auch gerne in der Kölner Politik Lobbyarbeit gegen neue Konzerthallen betrieben - was absolut in Ordnung ist weil man sein Geschäft schützen will. Was sich mir bisher nie erschlossen hat: Warum arbeiten nicht potentielle Investoren, die Stadt Köln, die Betreiber der LANXESS arena und Sportvereine zusammen an einem solchen Thema? Da hätte man geballte Kompetenz und alle Kandidaten zusammen an einem Tisch.

Die RheinStars entwickeln sich nicht erst seit der Wildcard für die ProA mit einem atemberaubenden Tempo.

Das ist ein anderes Thema, zu dem man auch zwei Meinungen haben kann - belassen wir es mal beim Hallen-Thema :)
Sören Pröpper
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Offline energiefan

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #31 am: 27. Juli 2016, 12:11:39 »
Heidelberg bekommt eine neue 5000er Halle....achman...Köln ist schon ganz schön *******!!!

http://www.mlp-academics-heidelberg.de/die-grosssporthalle-kommt-was-nun-22476/
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Offline eric

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #32 am: 02. August 2016, 19:53:19 »
Hallo Flönz, hat jemand Infos oder Ahnung zu den Face Bock Fotos der Rheinstars?
Büro zieht um und Schreiner in einer Sporthalle, kommt da etwa schon das Trainingszentrum?
früher schon saturn gesehen; daher sind die 99ers (rek) ein muss. Neue Zeiten neuer Namen Rhein Stars Köln.

Offline derriese1968

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #33 am: 02. August 2016, 19:56:43 »
Sieht so aus! Im Umkreis er neuen Geschäftstelle sind einige Hallen! Deswegen gehe ich davon us, dass das alles zusammenhängt! Und anscheinend hat man dort auch noch den alten Hallenboden aus dem E-Dome verlegt!
Du bist meine Liebe, meine Stadt und mein Verein!

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #34 am: 02. August 2016, 20:11:46 »
Sieht in jedem Fall gut aus und sorgt hoffentlich für konstantere Trainingsbedingungen...
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Offline Ex-BTer

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #35 am: 02. August 2016, 20:13:03 »
Dann wären die Rheinstars ja wieder dort, wo sie vor gut zehn Jahren schon mal hinwollten.
Das Gelände, auf dem damals gebaut werden sollte, ist auch noch frei.  ;)

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #36 am: 02. August 2016, 20:45:49 »
Hoffentlich ist man diesmal geschickter als damals.
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Offline Kölsche Baeckerei

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #37 am: 11. Mai 2017, 18:01:57 »
Ein wenig Fortschritt:

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/koeln-neue-ausbauplaene-fuer-die-radrennbahn---multifunktions-spielfeld-im-innenraum-26878900

Schade nur, das Volleyballer in der Planung einbezogen werden, Basketballer aber nicht. Möglicherweise wollen die Verantwortlichen an der Arena festhalten, der Aufstieg naht ja.  ;)

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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #38 am: 11. Mai 2017, 20:28:37 »
Danke für den Artikel.

Realistisch glaube ich aber nicht, das wir auf absehbare Zeit über den Schnitt der goldenen Zeit 2004-2007 kommen werden, wenn wir nicht komplett andere Wege in der Vermarktung der Rheinstars eingehen wollen. Da der Verein auch nur Alibiinteresse am Aufbau einer Verbindung zu den Fans zeigt, glaube ich auch nicht an eine wesentliche Steigerung der Zuschauerzahlen. Damit würde ein solcher Ausbau Sinn machen ... erreicht man irgendwann grössere Dimensionen, ist das Henkelmännchen immer noch da.
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Re: Quo vadis, Halle?
« Antwort #39 am: 08. Februar 2020, 16:07:06 »
Gibt es eigentlich irgendwelche Neuigkeiten zum Thema Halle????Mein letzter Stand war, dass der Umbau des Radstadiums mehr etwas für die Volleyballer und nicht für uns wird und das die RSK sich ehere stiefmütterlich um die Halle kümmern, die eigentlich für die Rollies in Deutz rechtsrheinisch gebaut werden soll.
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